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Kanton Luzern / Sehenswert

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Stadt Luzern
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♦ Brücken
  • Kapellbrücke / hölzerne überdachte Brücke, 275 m lang / 1367 erbaut als Teil des inneren Befestigungsringes / 1993 nach Brand neu aufgebaut / im Dachstuhl hängte ein Zyklus mit 110 Bildern vor dem Brand / heute noch 25 Darstellungen aus der Schweizer- und Luzernergeschichte sowie dem Leben der Stadtpatrone (Leodegar, Mauritius) / ehemals 158 dreieckige Holztafeln wurden teilweise von Hans Heinrich Wägmann um 1611-14 im Stil der Spätrenaissance bemalt / Thema: Szenen aus der Vaterlands- und Heiligengeschichte
  • Wasserturm / 8eckig mit markantem Pyramidendach / 34,5 m hoch; 39 m Umfang / um 1300 erbaut als Teil des inneren Befestigungsringes / die oberen Gemächer dienten als Archiv und Aufbewahrungsort des Staatsschatzes / der untere Teil war ein Gefängnis
  • Spreuerbrücke / 1408 als Teil des äusseren Befestigungsringes erbaut / der Name deutet auf die nahe der Brücke stehenden Stadtmühlen hin / früher durfte man nur von hier Spreue und Laub in die Reuss werfen / im Dachstuhl hängt ein Bilderzyklus aus den Jahren 1626-35 mit 67 Darstellungen des Totentanzes von Kaspar Meglinger / heute werden noch 45 Tafeln gezeigt / 1566 wurde die Brücke während eines Unwetters fast vollständig zerstört / der erkerartige Holzaufbau mit Spitzgiebel entstand beim Wiederaufbau der beschädigten Nordhälfte 1568-69 / im 17. Jh. wurde eine ’Unserer lieben Frau’ geweihte Brückenkapelle eingerichtet / Länge 81 m
  • Reussbrücke / 1168 erwähnt / an der schmalsten Stelle
  • Reuss-Schwelle / 1860 erbaut; ältestes noch betriebenes Nadelwehr in Europa
♦ Museggmauer
  • Museggmauer / 870 m lang; max. 40 m über Seeniveau / um 1400 errichtet / bestehend aus 9 Museggtürmen:
  • Nölliturm / Rundturm / 1513 neu errichtet
  • Männliturm / Höhe 33 m und 100 Treppentritte, mit Zinnenkrone / der Name stammt von der 2 m hohen Halbfigur, einem Krieger mit Harnisch sowie Fahne und Schwert, auf dem Pyramidendach des kleinen, runden Erkertürmchen
  • Luegisland / Höhe 52,6 m mit spitzigem Dach / er diente als Beobachtungsturm für die Feuerwache / im 14. Jh. erbaut / 1768-1895 verlegte man die Wache in den Wachtturm
  • Wachtturm / Höhe 44 m / er diente ursprünglich als Heuschober und Pulvermagazin / 1701 durch einen Blitzschlag vollständig zerstört / der auffällige Dachaufbau mit dem Glockentürmchen und den 2 Dacherkern auf allen Seiten kam nach dem Neubau Anfang 18. Jh. hinzu / beim Wachtturm ist der Wehrgang der Mauer besteigbar und im Sommer von hier bis zum Schirmerturm begehbar
  • Zytturm / Höhe 31 m / eine von Anfang (1385) an bestehende Uhr besitzt das Privileg, jeweils eine Minute vor der Zeit und vor allen anderen öffentlichen Uhren der Stadt die volle Stunde zu schlagen / 1408 erhielt er das Uhrwerk vom Graggentor eingesetzt / diese älteste öffentliche Schlaguhr wurde 1535 durch die heutige gotische Turmuhr ersetzt / die der Stadt zugekehrte Turmfassade ist mit Fresken bemalt / diese erfuhren immer wieder Änderungen / ein grosses, mit Eichenlaub verziertes Ziffernblatt dominiert, darunter 2 Wilde Männer als Schildhalter von Standeswappen und Reichsschild / im Giebel befindet sich auf der Stadtseite eine grosse, mit einem Blechdach geschützte Schallöffnung für die Glocke / im Turminneren ist das alte Uhrwerk zu besichtigen
  • Schirmerturm / Höhe 27,5 m / hier verlässt man die Museggmauer wieder und steigt in die Stadt hinab
  • Pulverturm / Höhe 27,5 m
  • Allenwindenturm / Höhe 27,5 m
  • Dächliturm / Höhe 27,35 m

Altstadt

♦ Kapellplatz
  • Fritschibrunnen / erstellt 1918 / Fritschi soll ein lebensfroher Bürger gewesen sein, der zur Fasnachtszeit im Umzug durch die Stadt zog / die Masken der Fritschi-Familie schmücken den Brunnen
  • Kapelle St. Peter / 1178 erstmals erwähnt / im Laufe der Jh. mehrfach umgebildet / letzte Renovation 1965 / im Inneren fast quadratische Halle mit gewölbter Decke / 3 klassizistische Altäre mit Gemälden um 1840 des Stanser Malers Paul Deschwanden / mittelalterliches Kruzifix und eine Pietà
  • Zur Gilgen Haus / Patrizierhaus 1510 in spätgotischem Stil erbaut / Bauherr war Ritter Melchior Zur Gilgen / später barock umgestaltet / mit einem Rundturm der ehemaligen Stadtbefestigung
♦ Kornmarkt
  • Rathaus1. Rathaus um 1450 erbaut und Ende 16. Jh. wegen mangelhaft ausgeführtem Umbau wieder abgebrochen / heutiges Rathaus 1602-04 von Anton Isenmann aus Oberitalien / oberitalienischer Renaissancebau mit Rustikageschoss / heute im Erdgeschoss Ausstellungs- und Empfangsraum, Ratsstuben im Obergeschoss / im Inneren Säle mit Täferwerk, Kassettendecken und Wandmalereien der Renaissance / der Tagsatzungssaal (Schultheissensaal mit den Portraits aller Schultheissen) wird 1785 im Stil Louis XVI. neu gestaltet / der mächtige Turmofen darin ist von Andreas Dolder
  • Wachtturm / neben dem Rathaus erhebt sich der 41 m hohe mittelalterliche Wachtturm, der in der Renaissancezeit mit einer Laternenhaube gekrönt wurde / im Turminneren ist die 1485 eingerichtete Kanzlei (Cysat-Stübli); ein fast quadratischer Raum mit einem gotischen Sternengewölbe und barocken Archivschränken / daran schliesst die neue barocke Kanzlei von 1698 mit Deckengemälden an / im obersten Turmgeschoss befindet sich die Rathausuhr von 1788 / das 1. Uhrwerk stammt aus dem 16. Jh. und befindet sich im Historischen Museum
  • Am-Rhyn Haus / 1616-18 erbaut im Renaissancestil / das Haus entstand nach dem Vorbild des Ritter'schen Palastes / Furrengasse 21
  • Restaurant Pfistern / ab 1408 Versammlungs- und Verhandlungsstätte der Bäcker, Zuckerbäcker und Müller / die bemalte Fassade zeigt stammbaumartig angeordnet die Namen und Wappen der Stifter / jeder Zünftler hatte sein eigenes Familienwappen / teilweise heute noch in der Pfistern zu sehen / diese ehemalige Zunftstube ist heute im Besitz des Bäcker- und Konditorenmeisterverbandes des Kantons Luzern
  • Arkaden 'Unter der Egg' / italienisch anmutende Arkadengänge
  • Rathausquai / 1833 aufgeschüttet
♦ Hirschenplatz
  • Prächtige Wirtshausschilder und bemalte Wände
  • Göldinhaus / des Bernhard Ludwig Göldlin von Tiefenau / spätgotisches Bürgerhaus um 1600 erbaut / 4geschossige, 3seitige, toskanische Loggienanlage / der Innenhof entstand nach dem Vorbild des Ritter'schen Palastes / Hirschenplatz 12
♦ Weinmarkt
  • Weinmarktbrunnen / erstelltt 1481 / Brunnenstock 1493 gehauen von Konrad Lux, Basel / auf der Spitze des 6seitigen gotischen Pfeilers steht eine Figur des hl. Mauritius / die 6 Krieger an den Seiten erinnern an die Harnischschau, einen mittelalterlichen Militärumzug / der jetzige Brunnen ist eine Kopie aus dem 20. Jh. / der obere Brunnenteil wurde einer angenommenen Urform nachgebildet / das Original befindet sich im Historischen Museum
  • Haus zur Sonne / Wandbild an der Stirnseite des Platzes / Fassadengemälde ’Hochzeit zu Kana’ (1928) von Eduard Renggli nimmt Bezug auf eine Szene aus den früheren Osterfestspielen von 1453-1616 / Weinmarkt 20 
  • Pfyffer-Bell Haus / erbaut im 18. Jh. / besitzt eine dekorative barocke Fassadenmalerei und gegen das Fischmarktgässlein einen gotischen Treppenturm / Weinmarkt 5
  • Haus zur Metzgerstube / hier soll die Verschwörung der österreichfreundlichen Luzerner aufgedeckt worden sein → Mordnacht von 1333 / Weinmarkt 3
  • Restaurant Linde / erinnert an die bei mittelalterlichen Richtplätzen übliche Gerichtslinde / beim Metzgerrainle war der Richtplatz mit Prangersäule, Lasterbank und Gerichtslaube
  • Hotel Balance / Fassadenmalerei von 1893 von Seraphin Weingartner / Metzgerrainle 7
♦ Mühlenplatz
  • Neptunbrunnen / erbaut 1718-19 / er stellt mit seinen vielen Rokokoornamenten und dem pagodenförmigen Häuschen ein Bsp. für die im Rokoko beliebte Chinoiseriekunst dar / auf der Spitze des Brunnenstockes steht eine kleine bronzene Neptunfigur / 1891 wurde der Brunnen vom Hirschenplatz an den Rand des Mühleplatzes verlegt
  • Münzstätte / erbaut 1703 / bei der Spreuerbrücke
  • Mühlentor / an die Münzstätte angebaut / einziges noch erhaltenes Denkmal der inneren Stadtbefestigung
  • Balthasarhaus / erbaut 1658 als Riegelbau von Jost Balthasar / heute Modehaus Spengler
  • Von-Sonnenberg-Haus / erbaut 1787 / mit zierlichen barocken Grisaillemalereien
♦ Löwengraben
  • Äusserer Weggisturm / im 19. Jh. wieder abgetragen
  • Altes Zeughaus / 1568 als Korn- und Salzmagazin erbaut
  • Ursulinenkloster Maria Hilf / die Ursulinen wurden im 17. Jh. nach Luzern berufen, um eine Mädchenschule einzurichten / Kirche und Kloster wurden 1676-78 vom Jesuitenpater Heinrich Meyer entworfen, einem Baumeister der Jesuitenkirche / die Klosteranlage bildet eine S-Form, Kloster- und Schulgebäude schliessen unmittelbar an die Kirche an / nach 1798 wurde das Kloster aufgehoben und zum neuen Sitz der helvetischen Regierung bestimmt / nach einigen Wirren wurde der Konvent endgültig geschlossen und die Mädchenschule den Stadtschulen angegliedert 
  • Kirche Maria Hilf / bayrisch-böhmischer Barockstil / ringförmige kahle Chorpartie / seitlich angelegt sind 2 Rundtürme mit Kuppelhauben / hallenartiger Innenraum ursprünglich weiss; 1843 dekorative Bemalung
  • Sonnenberghaus / 1670 erbaut / zierliche Louis XIII. Fassade
  • Palais Segesser von Brunegg / im Rokokostil erbaut

Quaianlagen

♦ Schweizerhofquai
  • Hotel Schwanen / 1. Aussichtshotel der Stadt / Biedermeierbau mit einer später angefügten Neurenaissancefassade / im 20. Jh. umgebaut und purifiziert / am Schwanenplatz
  • Hotel Schweizerhof / erbaut 1845 vom Architekt Josef Placid von Segesser / Bauherr Adolf Hauser, Ahnenvater der heutigen Besitzerfamilien / Nebengebäude 1856 / Zeugheersaal von 1865 / höfischer Prunk für bürgerliche Reisende / mehrfach umgebaut und erweitert; 1999 vollständig renoviert
  • Kirche St. Matthäus reformiert / 1860-61 erbaut von Ferdinand Stadler in neugotischem Stil / 3schiffige Basilika mit Eckturm und Masswerkfenstern in schlichter Einfachheit / hinter dem Schweizerhof
  • Verwaltungsgebäude alte Gotthardbahn / 1887-88 erbaut von Gustav Mossdorf im Stil der Neurenaissance / am Schweizerhofquai
  • Kurplatz / seit 1900 / muschelförmiger Musikpavillon / 2 Schalenbrunnen
  • City Train Luzern / 40 Minuten Stadtrundfahrt zu wichtigen Sehenswürdigkeiten der Innenstadt / Audioinformationen in 10 Sprachen / Abfahrt vor dem Hotel Schweizerhof
♦ Nationalquai
  • Hotel National / erbaut 1869-70 / Bauherren: Oberst Maximilian-Alphons Pfyffer-von Altishofen, zusammen mit den Brüdern Segesser von Brunegg / monumentaler Bau im Stil französischer Schlossarchitektur
  • Fitnesspark National / Haldenstrasse 23
  • Hotel Palace / erbaut 1905-06 im Stil zwischen Neubarock und Jugendstil
  • Grand Casino (Kursaal) / erbaut 1882 im neubarocken Stil

Hofquartier

  • Hofkirche (Stiftskirche) / Vorgängerkirche als gotische Basilika um 1340 erbaut / 1633-44 nach einem Brand neu erbaut, nach Plänen des Jesuiten Jakob Kurrer, D-Ingoldstadt / im Baustil vereinigen sich Mittelalter, Renaissance und Barock / 3schiffige und 5jochige Pfeilerbasilika im Renaissancestil / 10 in Gold schimmernde, geschnitzte Altäre mit Statuen von Niklaus Geisler und Hans Ulrich Räber, sowie einzelne Ölgemälde von Caspar Meglinger / Hochaltar aus schwarzem Marmor und weissem Alabaster von 1634 von Niklaus Geisler, D-Schweinfurt; Hochaltarbild von Giovanni Lanfranco (I) / Relieftafel des Marientodes mit plastischen Figuren von Jörg Wild um 1500 erstellt / Beweingruppe, 1640 erstellt / figurenreiches Chorgestühl von 1642 / steinerne Apostelgestalten / perspektivisches Chorgitter von 1643 / Orgel von Johann Geissler [Salzburg, A] mit geschnitztem Gehäuse von Niklaus Geisler von 1650
    Die 2 spätgotischen 69 m hohen Türme von 1506-16 waren beim Brand stehen geblieben und erhielten neue Spitzhelme / den Brand ebenfalls überlebt hat die Ölberggruppe neben dem Hauptportal / Kirchenvorhalle und Portal enthalten diverse Heiligenfiguren / Kirchhof als Arkadengang mit toskanischen Säulenhallen gestaltet; nach Art der italienischen Camposanti (Friedhöfe) / reichhaltiger Kirchenschatz 
  • Rothenburgerhaus / am Fusse der Hofkirche, erbaut Anfang 16. Jh. / ältestes, als Ganzes erhaltenes, bürgerliches Holzhaus der Schweiz
♦ Löwenplatz
  • Löwendenkmal / hoch über einem Weiher in einen Sandsteinfelsen gehauener 9 m langer Löwe / der Däne Bertel Thorvaldsen schuf das Modell für das 1821 von Lukas Ahorn, Konstanzer Steinmetz, in Sandstein gehauene Denkmal
    Das Denkmal erinnert an den Tod der königstreuen Schweizergarde von Ludwig XVI. in Paris beim Sturm auf die Tuilerien, anlässlich der Französischen Revolution von 1792 / die Soldaten hatten die Aufgabe, die Residenz des Königs Louis XVI in den Tuilerien zu verteidigen / unter dem Ansturm der zu Zehntausenden anstürmenden Milizen fanden ca. 850 treue Schweizer Söldner den Tod
  • Kapelle St. Antonius / 1819 erbaut im klassizistischen Baustil; gleichzeitig mit dem Löwendenkmal / im Inneren mit Fahnen und Wappentafeln der gefallenen Gardisten ausgemalt
  • Gletschergarten / 1872 entdeckt / 32 Gletschertöpfe / Alpenreliefs / das älteste Grossrelief der Urschweiz von Franz Ludwig Pfyffer von Wyer zeigt auf 24 m2 die Region um den Vierwaldstättersee / wissenschaftlich fundierte Gemälde / multimediale Jahrmillionenshow / Spiegellabyrinth 'Alhambra' / historisches Schweizerhaus / Aussichtsturm
  • Alpineum / 1905 eröffnet / das Diorama zeigt 5 grossformatige Alpengemälde mit plastischem Vordergrund
  • Bourbaki Panorama / Darstellung des Grenzübertrittes der Bourbaki-Armee von 1870 bei Les Verrières (NE) / Rundgemälde von Edouard Castres 1881 in Genf gemalt; 1889 nach Luzern verlegt / der 1996-2000 erstellte Neubau enthält das Panoramamuseum, Stadtbibliothek, Kino und Restaurant / Löwenplatz 11

Ausserhalb Luzern Nord

♦ Klosteranlage Wesemlin
  • Die Kapuziner des Franziskanerordens kamen im Zuge der Gegenreformation 1581 in die Schweiz und 1583 nach Luzern / noch heute ist das Kloster Wesemlin Hauptsitz der 36 Schweizer Kapuziner-Niederlassungen
  • Wallfahrtskirche / 1584-89 erbaut im spätgotischen Stil / Kirchenschiff 3teilig: rechteckiges Langhaus, von einem gotischen Netzgewölbe überspannt; Altarhaus und der dahinterliegende Mönchschor / über dem Kirchenportal steinerne Wesemlin-Madonna als Renaissance-Bildwerk von Johann Dubs
  • Schlossvilla Dreilinden mit Stadtpark / 1890-91 im englischen Stil mit Bossenquaderung und gotisierenden Türmchen und Zinnen / seit 1952 Musikhochschule Luzern / Dreilindenstrasse 91–93
  • Landsitz Utenberg / im 18. Jh. erbaut; Fassade später umgestaltet / rosafarbenes Schlösschen mit 2 leicht vorspringenden Ecktürmchen / heute Restaurant mit grosser Gartenterrasse / am Abhang des Dietschiberges
  • Dietschiberg / schöner Aussichtspunkt auf die Stadt und Berge / 18Loch Golfplatz
  • Frauenkloster Gerlisberg / einfache neugotische Kirche mit Dachreiter / Konventgebäude mit einem Kreuzgang / Zyklus mit 29 Glasgemälden von Jakob Wägmann aus dem 17. Jh. / am Abhang des Dietschiberges
    Orden seit Ende 15. Jh. ansässig; anfänglich als Beginengemeinschaft; seit 1597 Kapuzinerorden / 1619 Bezug des Schwesterhauses St. Anna im Bruch / 1900 Umzug wegen Platzmangels nach Gerlisberg / Kloster bekannt durch Hostienbäckerei
♦ Würzenbach
  • Verkehrshaus / seit 1959
  • Kirche St. Johannes
  • Kirche St. Karl / 1932-34 von Fritz Metzger erbaut / in der Vorhalle Evangelistenfiguren von August Bläsi / Glasgemälde und Wandbilder von Hans Stocker, Basel
  • Schifflände (SGV) / Verkehrshaus/Lido, Seeburg, Hermitage

Bahnhof

♦ Bahnhofquartier
  • Bahnhof / 1893-96 erbaut; 1971 durch Brand vollständig zerstört / 1991 Neubau von Architekt Santiago Calatrava / das Wandbild ’Nord et Sud’ von Maurice Barraud von 1928 hat das Feuer überstanden und ist im neuen Bahnhof an der Westfassade integriert
  • Bahnhofplatz / mit altem Hauptportal; bekrönt mit der Figurengruppe ’Zeitgeist’ des Bildhauers Richard Kissling / Busbahnhof
  • Altes Postgebäude von 1888 im Stil der Neurenaissance von Architekt Gustav Gull, Zürich
  • Europaplatz / mit Wagenbachbrunnen von 1934
  • Kunst- und Kongresshaus (KKL) / 1998 eröffnet / erbaut von Jean Nouvel (Architekt) und Russel Johnson (Akustik) / altes KKL aus dem Jahre 1933 
  • Inseliquai
  • Schifflände (SGV)
♦ Sempachergarten (Vögeligärtli)
  • Kirche St. Lukas reformiert / 1935 erbaut von Alfred Möri und Friedrich Krebs / Stahlbetonbau nach einem kubischen Konstruktionsprinzip / schmuckloser, nüchterner Innenraum
  • Zentral- und Hochschulbibliothek / 1951 erbaut von Otto Dreyer / Eingangsfassade mit Relief von August Blaesi

Kleinstadt

♦ Jesuitenplatz
  • Jesuitenkirche / 1666-77 erbaut im Barockstil / 2 Kuppeltürme 1893 erbaut / 19 m hoher Altar aus rotem Stuckmarmor; Hochaltarbild von Francesco I. Torriani (TI) / Hochaltar, Seitenaltäre und Kanzel entstanden nach Entwürfen von Heinrich Mayer / barocke Stuckdekorationen in den 8 Seitenkapellen und den Emporen von Malern aus Wessobrunn / 1749 Rokokostuck an der Decke mit Bildern über den Kirchenpatron Franz Xaver der Gebr. Torricelli
  • Gründung des Jesuitenkollegiums 1577 / die Berufung der Jesuiten nach Luzern zur Errichtung einer höheren Schule steht im Zusammenhang mit der katholischen Erneuerungsbewegung nach der Reformation / die Luzerner Obrigkeit verpflichtete sich für Bau und Unterhalt des Kollegiums, die Jesuiten für den Betrieb des Gymnasiums und die Seelsorge / der Luzerner Rat überliess den Jesuiten den Ritter’schen Palast / gleichzeitig entstand der Bau des neuen Gymnasiums gegenüber / der Bau schliesst unmittelbar an die Kirche an / die Anbauten, der Westflügel stammt aus dem 17. Jh. und der Ostflügel aus dem 18. Jh. / seit 1804 Sitz der Kantonsregierung / 1843 wurde an der Rückseite des Gebäudes der neue Grossratssaal hinzugefügt, ein halbkreisförmiger klassizistischer Anbau von Melchior Berri
  • Das ehemalige Jesuitengymnasium gegenüber dem Ritter’schen Palast ist ein bedeutender barocker Profanbau / 1731 erbaut; 1996 renoviert / heute Bildungsdepartement / im Inneren marianischer Saal mit Stuckdecken; heute für Konzerte verwendet
  • 4 weitere Gebäude bilden zusammen mit dem Jesuitengymnasium einen Komplex / Mettenwylhaus (Bahnhofstr. 12) mit einer auffälligen Fachwerklaube vom 16. Jh. / Doppelhaus Dulliker (Bahnhofstr. 14/16) / Hinterhaus, turmartiger Bau aus 13. Jh.
  • Luzerner Theater / Stadttheater 1839 erbaut von Louis Pfyffer von Wyer im klassischen Stil / heutiges Gebäude 1924 nach einem Brand nach alten Plänen wieder aufgebaut
♦ Regierung
  • Regierungsgebäude der Kantonsregierung / ehemals Ritter’scher Palast / 1556-60 von Tessinern für Schultheiss Lukas Ritter im Stil florentinischer Renaissance erbaut / hinter einer Rustikafassade verbirgt sich ein offener Innenhof, in 3 Geschossen mit arkadenumsäumten toskanischen Säulenhallen ausgestattet / strahlt ein harmonisches, südländisches Raumgefühl aus / im Hof steht das Original des Weinmarktbrunnens von 1461
  • Stadthaus / 1917 erbaut / Sitz der Stadtregierung, städtischen Verwaltung und Stadtpolizei
♦ Franziskanerplatz
  • Marienbrunnen / erbaut 1651-52 / barocker Säulenbrunnen mit Marienfigur / 2008 restauriert
  • Barfüsserbrunnen / barocker Säulenbrunnen mit einer lebensgrossen Franziskusfigur von 1685 / das Original wurde um 1900 durch eine Kopie ersetzt und ins Historischen Museum gestellt
  • Franziskanerkirche / 1240 erbaut / 3schiffige Pfeilerbasilika mit Dachreiter / das romanische Langhaus wurde 1733-36 barockisiert / der Chor behielt seine frühgotische feingliedrige Art mit den Spitzbogenarkaden / frühbarockes Chorgestühl von Kaspar Tüfel, Sursee mit Statuen von Hans Ulrich Räber / Kanzel und Orgelgehäuse in Spätrenaissance von Niklaus Geisler, D-Schweinfurt / Hochalter und 4 Seitenaltäre aus Stuckmarmor / Hochaltarbilder im 1606 von Renward Forrer / figurenreiche Fresko der Kreuzigung von 1430 auf dem Chorbogen / um 1900 neugotische Glasgemälde der Chorfenster
    Kapellengruppe an das nördliche Seitenschiff angrenzend / alte Antoniuskapelle von 1450 mit spätgotischem Netzgewölbe und anschliessend Marienkapelle von 1626 / beide zeigen eine Renaissancestruktur italienischer Prägung / neue Antoniuskapelle von 1656 mit markanter Laternenkuppel
  • Gründung des Franziskanerklosters St. Maria in der Au im 13. Jh. / 1270-80 erbaut in der gotischen Schlichtheit der Bettelorden / die Franziskaner waren eng mit der Bürgschaft Luzerns verbunden; gegen das Benediktinerkloster im Hof, die damaligen Stadtherren / der politische und gesellschaftliche Umbruch von 1798 führte 1838 zur Aufhebung des Klosters  
♦ Krienbrüggliplatz
  • Puttenbrunnen
♦ Kasernenplatz
  • Sentikirche St. Jakob / spätgotischer Chorbogen; Chorgewölbe mit Rokokostuckatur; bunt marmorierter Hochaltar von 1755 im Rokokostil / Empirefassade 1817-19 von Josef Singer klassizistisch umgestaltet / schlanker Dachreiter / erinnert an das ehemalige Siechenhaus
  • Natur-Museum seit 1978 / Gebäude erbaut 1808-11 von Josef Singer im klassizistischen Stil / ehemaliges Waisenhaus / steht neben dem Aufgang zur Spreuerbrücke
  • Historisches Museum seit 1986 / 1567-69 erbaut als Zeughaus
  • Anderallmend Haus / mit geschweiften Formen und Voluten durchsetzter, erneuerter Fachwerkbau von 1679
  • Staatsarchiv seit 1993 an der Schützenstrasse 9

Obergrundquartier

  • Kirche St. Paul / um 1912 erbaut von Karl Moser, Baden / Baustil vereint Neugotik und Jugendstil / 3schiffige Halle mit schmalen Seitenschiffen / kreuzgrätiges Netzgewölbe / streng axialsymmetrisches Chorfresko von Théophil Robert zeigt figurenreiche Kreuzigungsgruppe / über dem Eingangsportal Relief des Kirchenpatrons
  • Landsitz Himmelrich / 1772 erbaut im Rokokostil / hohes Mansardendach mit Türmchen und Observatorium / Nebenbau mit kleiner Hauskapelle / an der Obergrundstrasse
  • Lindengarten / historische Anlage von 1759 im Auftrag von Marschall Johann Thüring von Sonnenberg / ursprünglich ein regelmässig mit Linden bepflanztes Rechteck

Ausserhalb Luzern Süd

  • St. Karli-Kirche / erbaut 1932 von Architekt Fritz Metzger / Bilder und Glasmalereien von Hans Stocker / Portalplastiken von August Bläsi
  • Schlosshotel Gütsch / schöne Aussicht über Luzern / 1881-84 erbaut / 1884 Standseilbahn von der Haltestelle Gütsch an der Baselstrasse
  • Sonnenberg / Schwyzerhüsli
♦ Allmend
  • Armee-Ausbildungszentrum (AAL) / für militärische Zwecke und auch für beufsbegleitende Weiterbildung und als Tagungsort für Kongresse
  • Sternwarte Hubelmatt / Schulanlage Hubelmatt West
  • Fitnesspark Allmend / seit 2012 / Zihlmattweg 46
♦ Bürgenstock
  • Bürgenstock / die Stadt Luzern erwarb im 14. Jh. Waldungen zur Bedarfsdeckung an Bauholz / 1873 eröffnete Franz Joseph Bucher das erste Hotel auf der Trittalp (Bürgenstock) / 1888 auch die elektrisch betriebene Standseilbahn Kehrsiten-Bürgenstock / 1905 liess er den Hammetschwandlift mit 152,8 m Aufzughöhe bauen

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Kanton Luzern / Gemeinden

Adligenswil

  • Pfarrkirche St. Martin
  • Kapelle St. Jost / erbaut 1863 in neugotischem Stil / erste Kapelle 1696 / auf Dottenberg
  • Thomaskirche reformiert
  • Tintenfass Museum / Winkelbüel 3
  • Feuerwehrmuseum / Mühleweg 2

Aesch

  • Kirche St. Lucia / 1796 eingeweiht / Kirchturm 1908 erbaut
  • Naturschutzgebiet Gitzitobel / stilles Waldtal zwischen Schongau, Müswangen, Aesch / Eigentum der Pro Natura Luzern / frei zugänglich; markierte Wege nicht verlassen

Alberswil

  • Burgruine Kastelen / Wohnturm um 1250 erbaut durch die Kyburger / nach Aussterben der Kyburger ging der Besitz 1264 an die Habsburger über
  • Agrarmuseum / Burgrain

Albüron

  • Antoniuskapelle

Altishofen

  • Kirche St. Martin / 1771 erbaut
  • Schloss des Schweizerkönigs Ludwig Pfyffer / 1571-75 erbaut in spätgotischem Stil / mit Renaissance-Ausstattung / schöner Schlossgarten / 1982-83 Aussenrenovation / 1985-86 Innenrenovation / heute Räumlichkeiten für Bankette und Apéro
  • Kornschütte / erbaut 1671

Ballwil

  • Kirche St. Margaretha / erbaut 1847 nach Plänen des bayrischen Architekten Johann Seidl von Wilhelm Keller im Stil der Münchner Romantik
  • Schloss
  • Schlossmühle
  • Kapelle / Gibelflüh
  • Kapelle / Gerligen
  • Kapelle / Ottenhusen
  • Gütschweiher

Beromünster

  • Historisches Zentrum von nationaler Bedeutung / historischer Marktflecken / Stiftsbezirk / geplant und gebaut nach einem schweren Brand von 1764
  • Chorherrenstift St. Michael / 960 von den Grafen von Lenzburg gegründet / mit über 30 historischen Bauten (Chorherrenhäusern) umgeben / das Stift pflegt das gemeinschaftliche Chorgebet und ist eine Kulturstätte für Musik, Dichtung und Kunsthandwerk
  • Stiftskirche St. Michael / ursprünglich um 1036 als frühromanische Säulenbasilika mit Krypta entstanden / die Kirche wurde 1691 barock umgebaut und 1773 mit Rokokostuck verziert / der spätromanische Turm entstand im 13. Jh.
    Deckengemälde von Josef J. Weiss und reichgeschnitztes Chorgestühl in Spätrenaissance mit 26 biblischen Reliefs von den Gebr. Heinrich+Melchior Fischer, [D-Laufenburg] von 1606-10 / kunstvolles Gitter zum südlichen Seitenschiff um 1610 / Stuckarbeiten von Neuroni um 1690 / 14 Altarbilder von Johannes Brandenberg (ZG) / die Rokokokanzel stammt von 1775 / die barocke Ausstattung aus dem 18. Jh.
    Reichhaltiger Kirchenschatz mit Warnebert-Reliquiar aus dem 7. Jh. sowie Elfenbeinreliefs aus dem 8. Jh. und ein karolingisches Elfenbeindiptychon aus dem 9. Jh. / Altäre, Kanzel, Taufstein und die drei Orgeln sind von grosser künstlerischer Qualität
  • Pfarrkirche St. Stephan / erbaut 1629 / wertvolle Glasmalereien
  • Schloss Beromünster / mittelalterlicher Wohnturm aus dem 11. Jh. / darin richtete Chorherr Helias Helye im 15. Jh. eine Druckerei ein / hier wurde 1470 von ihm das älteste datierte Buch der Schweiz gedruckt; den Mammotrectus, ein Handbuch für Kleriker / Druckmaschine und Setzkasten sind im Schlossmuseum ausgestellt
  • Schlossmuseum / Heimatmuseum im Schloss
  • Haus zum Dolder / Privatsammlung der Ärztefamilie Müller-Dolder
  • Hotel Hirschen / erbaut 1536 als Gast- und Gerichtshaus / heute historischer Gasthof restauriert und erweitert
  • Waldkathedrale Schlössliwäldli / barocke Parkanlage mit Alleen
  • Wallfahrtskapelle / erbaut 1509 / Gormund, Neudorf / gotisch geprägt, zu Ehren der Gottesmutter Maria errichtet / auf einem kegelförmigen Hügel
  • Kunst und Kultur im Landessender Beromünster (kklb)  •  seit 2010
  • Gregorifüür / Höhenfeuer auf der Schanz am St. Gregorstag, 12. Mrz
  • Blosenberg / Rüti Schwarzenbach / Aussichtspunkt
♦ Neudorf
  • Pfarrkirche St. Agatha / erbaut 2. Hälfte des 17. Jh.; Renovation 1970-72 / Innenraum mit barocker Ausstattung / prächtiges Chorgestühl aus Nussbaum, 1677 von Beat Jakob Isaak, Beromünster / Altarbilder von Jakob Fleischlin / Bild des Hauptaltars zeigt die hl. Agatha, die Nebenaltäre die Kreuzigung und Maria Himmelfahrt / Wappenscheiben 1677-78 von David Bucher, Sursee im Stil der Luzerner Spätrenaissance / Geläute besteht aus 4 Glocken: die älteste (Heidenglocke) von Mitte 14. Jh., die anderen 3 Glocken sind 1637 von den Gebrüdern Rossier aus Lothringen in Neudorf gegossen worden / die Neudorfer Glockengiesserei befand sich unterhalb der Kirche
  • Wallfahrtskapelle / der Gottesmutter Maria geweiht / erbaut 1509 in spätgotischem Stil / seither verschiedene Umbauten und Renovationen / Mariagemälde an der Fassade / in Gormund auf 727 müM
  • Kneippanlage / im Winkel
  • ProSpecieRara Arche-Hof Schicker / vom Aussterben bedrohte Nutztiere und Kulturpflanzen
  • Naturschutzgebiet Vogelmoos
  • Sportflugplatz

Büron

  • Pfarrkirche hl. Gallus
  • Weiher (Kinderspielplatz)
  • Alter Spycher

Buttisholz

  • Wallfahrtskapelle St. Ottilien / 1690 erbaut / 8eckiger Zentralbau im Rokokostil / Aussichtspunkt

Dagmersellen

  • Pfarrkirche / 1819-23 erbaut im spätbarocken Stil
  • Kirche reformiert / 1926 erbaut vom Zürcher Architekten Armin Meili
  • Wahlfahrtskapelle / 1888 erbaut; 1925 umgebaut / auf dem Chrüzhubel
  • Sieben-Schläfer-Kapelle / auf dem Stutz
  • Laurentius-Brunnen / im Unterdorf
  • Stein-Spycher / Bürgerstube im oberen Stock öffentlich zugänglich / im Stärmel
  • Spycher / bei der Sporthalle / 1987 renoviert
♦ Buchs
  • Kapelle St. Andreas / 1497 gebaut / 1984 restauriert / im Ortsteil Buchs, auf einem Moränenhügel stehend / vorher stand dort eine mittelalterliche Burg, umgeben von einer Ringmauer / Teile der Burganlage bilden heute die Aussenwände der Kapelle / im Südfenster auf der Empore Freskogemälde von 1428 / bei den Ausgrabungen 1983 kam ein Friedhof zum Vorschein / Gräber aus 8.-11. Jh. / beliebte Hochzeitskapelle
♦ Uffikon
  • Pfarrkirche St. Jakobus / erbaut 1870-73 / Aussenrenovationen 1974, Innenrenovation 1977 und 1998
  • Kornspycher Talacher / erbaut Mitte 18. Jh. / 1995 restauriert
  • Robert Fellmann-Gedenkbrunnen / Dichter und Jodelliederkomponist (1885-1951) / Einweihung 1969
  • Herzberg Uffikon  /  Ort der HERZlichen Begegnung für Events
  • Uffikoner-Buchser Moos / Weiherlandschaft entstanden durch Torfabbau in den Kriegsjahren bis 1946 / seit 1971 Natur- und Landschaftsschutz

Doppleschwand

  • Kirche St. Nikolaus von Myra / erbaut 1860 von Wilhelm Keller in neugotischem Stil / berühmte Fensterbilder
  • Kapelle Brunegg / auf Oberhüsern / gotische Pietà um 1530

Ebikon

  • Rotseelauf / seit 1969 / Datum: Apr / Pfarreiheimplatz beim Hotel Löwen
♦ Rathausen
  • Zisterzienserinnenkloster / 1245 gegründet / 1848 durch die damalige Regierung aufgehoben / nach der Schliessung wurde das Kloster diversen Verwendungszwecken zugeführt / seit Ende des 19. Jh. diente es bis 1989 als Kinderheim / heute Wohnort für Schwerbehinderte
  • Kraftwerk / 1894-96 erbaut und bis 1907 bis auf 3 Dampfmaschinen und 5 Wasserturbinen mit einer Jahresproduktion von 7,4 Mio kWh erweitert / Neubau 1978-80 / Kaplanturbine mit 2,2 MW Leistung und einer Jahresproduktion von 16 Mio kWh

Egolzwil

  • Kirche Herz Jesu / 1895-96 erbaut nach Plänen von August Hardegger im neugotischen Stil / 1984-85 renoviert
  • Galgechäppeli / dem heiligen Niklaus gewidmet / 1957 neu erstellt; 1985 renoviert / ehemalige Richtstätte
  • Gasthaus St. Anton / zwischen 1630-35 erbaut als Hochstud-Haus
  • Wiggerbrücke / Holzbrücke erbaut 2005 / Länge 20 m
  • Egolzwilersee / entstanden aus Gletschermulden / Naturschutz
  • Hof Aengelberg / Luzerner Bauernhausstil / an bester Südlage
  • Franziskusweg Santenberg / Egolzwiler Allmend - Wauwiler Schützenhaus in 1½ h
  • Pfahlbauten / Wauwilermoos

Eich

  • Pfarrkirche St. Laurentius / 1807-08 erbaut nach Plänen der Tiroler Josef und Franz Händle von Baumeister Josef Kopp aus Beromünster im Empirestil / Schöpfung nach dem sog. Singer-Purtschert-Schema / Renovation 1979
  • Pfarrhaus und Spycher / erbaut 1661 im Stil der Luzerner Patrizierhäuser; 1996-97 restauriert / Spycher aus dem Jahr 1623
  • Naturlehrpfade / 1mal rund um den Dorfweiher; 1mal durch das Pfarrtobel / Start jeweils bei der Linde vor der Pfarrkirche
  • Vogelsang / Aussichtspunkt

Emmen, Emmenbrücke

  • Holzbrücke / Eingang zur ehemaligen Brücke über die Emme / beim Seetalplatz, Richtung Littauerboden
  • Rainmühle / Industriekultur-Museum und Kunst- und Kulturzentrum Rainmühle / hier wurde 1495-1982 Getreide verarbeitet / am Rotbach unterhalb vom Rainmühleweiher 

Entlebuch

  • Pfarrkirche St. Martin / um 1300 erbaut; 1776-84 neu erbaut; mehrere Male renoviert; letztmals 1968-70 / Innenraum im Rokokostil
  • Schibikeller im Hotel Drei Könige / Geschichte des Bauernkrieges 1653 besonders jene des Helden Christian Schibi in kraftvollen Fresken von August Frey verewigt
  • Burgkapelle / Einweihung 1975
  • Kapelle St. Beat und St. Wendelin / 1584 erstmal erwähnt / 1694 neu erbaut; 1952 und 1978 renoviert / auf der Egg
  • Bruderklausen-Kapelle / 1947-48 als Holzbetonbau erstellt / Glasgemälde (1951) von Hans Stocker / Lindenholzstatue der Madonna mit Kind (1963) von Hedwig Aregger-Marazzi, Hasle / im Rotmoos
  • Kapelle St. Anna / Anfang 18. Jh. erbaut; 1975 renoviert / in Lustenberg
  • Kapelle Brüederenalp / im 14. Jh. erstmals erwähnt / 1725 neu errichtet / 1896 renoviert / Kunstschätze, Ölgemälde
  • Zwischenwassernbrücke / Holzbrücke erbaut 1888; neu erbaut 2002 / Länge = 25 m
  • Erlebnis Energien Entlebuch / Park rund um Energien
  • Biotop / Wissenegg
  • Hochmoor / Mettilimoos
  • Unterirdische Schiessanlage / Jagdhof Felder, Ebnet
♦ Finsterwald
  • Pfarrkirche Herz Jesu / erbaut 1938-39 vom Luzerner Architekten Gisbert Meyer / Chorbild und Kreuzweg 1942-43 von Alfred Schmidiger, Luzern
  • Hofkapelle Lippern / 1936 nach Brand neu erbaut

Ermensee

  • Kapelle St. Jakob / Altar mit Frekengemälden
  • Lichterschwemme am Fridolinstag (6. März)

Eschenbach

  • Klosterkirche / Kloster 1285 als Stiftung von Walther III., Freiherr von Eschenbach gegründet / 1588 dem Zisterzienserorden beigetreten / 1625 Grundsteinlegung für den Neubau des Klosters / 1910 Neubau der jetzigen Klosterkirche in neubarockem Stil von August Hardegger
  • Pfarrkirche St. Jakob / 1909 erbaut in neubarockem Stil von August Hardegger / doppeltürmig

Escholzmatt-Marbach

♦ Escholzmatt
  • Wasserscheide zwischen Grosser Emme (BE) und Kleiner Emme (LU)
  • Mitte zwischen Luzern und Bern / 45km-Stein
  • Pfarrkirche St. Jakob / 1892-94 erbaut in gotischem Stil / Kirchenfenster von Jean Danner und Eduard Renggli
  • Kapelle St. Katharinen
  • Kirche reformiert
  • Schibi-Denkmal / Christian Schibi und Hans Emmenegger, Anführer im Bauernkrieg 1653 gegen Luzern
  • Heimatarchiv
  • Geomorphologie-Pfad
  • Kapelle St. Anna / Schwändelberg
♦ Marbach
  • Pfarrkirche St. Nikolaus / Chorgemälde von Jean Danner
  • Lourdes-Grotte
  • Skisprungschanze
  • Marbachegg / Skigebiet, Wandergebiet
  • Schartenmattbrücke / Holzbrücke erbaut 2002 / Länge 20 m / in Wiggen

Ettiswil

Flühli

  • Pfarrkirche St. Josef / erbaut 1782 / Kirchenfenster von Jean Danner und Eduard Renggli / 1976-77 renoviert
  • Kapelle St. Loi / Viehpatron St. Loi (Eligius) / kleine Kapelle im Bölimätteli / Mitte 17. Jh. erbaut / Restaurierung 1980-81
  • Wassererlebnis Sörenberg Flühli
  • Chessiloch / von Hüttlene (Flühli) entlang des Rotbachs / von einer Hängebrücke (1994) aus sind Wasserfälle zu bewundern
  • Kneippanlage / am Schwandalpweiher
  • Golfplatz Flühli-Sörenberg / 9Loch-Anlage
  • ErlebnisNatur / Karrenfelder, Karsthöhlen / Schrattenfluh
♦ Sörenberg
  • Wallfahrtskirche St. Maria Himmelfahrt / spätbarocker, klassizistischer Bau / erbaut 1824-26 von Baumeister Josef Händle / kunstvoller Kreuzweg, 14 Stationen von Maler Heymann / Renovation 1992-93
  • Friedensmemorial
  • Moorlandschaft / Salwideli
  • Pferde-Trekking / Ritt durch die Hochmoore von Sörenberg
  • Skigebiet, Wandergebiet

Gettnau

  • Pfarrkirche hl. Theresia vom Kinde Jesu / erbaut 1932-33 von Architekt Josef Steiner aus Schwyz / 1983-84 Innenrenovation; 1993 neue Orgel; 2002 Aussenrenovation
  • Kapelle St. Niklaus und St. Anna / erbaut 1504 in spätgotischem Stil / 1976 Innenrenovation; 2004 Aussenrenovation
  • Naturschutzgebiete Lättloch und Ried

Greppen

  • Kirche St. Wendelin
  • Schifflände (SGV)

Grossdietwil

  • Pfarrkirche, Johannes dem Täufer geweiht / erbaut 1880 / der Turm sowie die erste Kirche sind vom 13. Jh.
  • Lourdes-Grotte / beim Buchwald

Hasle

  • Pfarrkirche St. Stephanus / erbaut 1504 / Kirchenfenster von Jean Danner und Eduard Renggli / Renovationen 1977-78 + 2003
  • Beinhaus / erbaut 1584; Renovation 1978-79 / Totentanz Wandbilder
  • Grabenbrücke / im Original erhaltene Holzbrücke mit Walmdachkonstruktion von 1782 / restauriert 1976 / Länge 18,2 m
  • Zinggebrücke / Holzbrücke erbaut 1987 / Länge 20,7 m
  • Doppleschwandbrücke, Obflüebrücke / Holzbrücke erbaut 1854-56, saniert 2004 / Länge 32 m
  • Zwischenwassernbrücke / Holzbrücke erbaut 1888; neu erbaut 2002 / Länge 25 m
  • Kapelle Enetegg / Aposteln Peter+Paul geweiht / erbaut 1683; Renovation 1976
  • Bergkapelle Schimbrig / Maria zum Schnee geweiht / erbaut 1991
  • Bodnigchäppeli / der Muttergottes geweiht / erbaut 1607; Renovation 1985
  • Grabechäppeli / den Sieben Schmerzen Mariä geweiht / erbaut 1756; Renovation 2002
  • Habschwandenchäppeli / Johannes+Joachim geweiht / erbaut 1800; Renovation 1948
♦ Heiligkreuz

Hildisrieden

  • Pfarrkirche hl. Maria / erbaut 1902 in neugotischem Stil von August Hardegger
  • Alte Mühle / in Ohmelinge
  • Schopfen / Aussichtspunkt
  • Golfplatz / 2 x 18Loch-Anlagen / 1995 eröffnet

Hitzkirch

  • Pfarrkirche St. Pankratius / erste Kirche von 1237 / heutige Kirche erbaut 1679 im Barockstil / farbige Holzplastik 'Kreuzabnahme' beim rechten Seitenaltar, um 1430 während den Glaubenswirren aus einer Basler Kirche hierher transportiert
  • Ordensburg / erbaut 1744 / 4flügeliger Barockbau / Deutschordenskommende 1236 entstanden; 1806 aufgehoben
  • Barockhaus / erbaut 18. Jh.
  • Dorf- oder Kreuzbrunnen
  • Gerbe
  • Güggelibrunnen
  • Kremerhaus / erbaut im 15. Jh.
  • Deutschritterkommende / um 1237 vom Kyburger Ritter Konrad von Tüffen gegründet
  • Richensee / Gründungsstädtchen der Kyburger / 1237 gegründet; 1386 von den Österreichern zerstört / ein wuchtiger, aus Megalithen errichteter Turm ist übriggeblieben; er wurde wahrscheinlich von den Lenzburgern im 11. Jh. erbaut
  • Alte Schmitte / erbaut 12. Jh. / 1386 von den Österreichern zerstört / Anfang 15. Jh. neu erbaut / in Richensee
  • Theilerhaus / erbaut 16. Jh.
  • Ruine Grünenberg / Bau von 1237
♦ Gelfingen
  • Schloss Heidegg / erbaut um 1200 als Palast der Ritter von Heidegg / 1185 Herren von Heidegg erstmals urkundlich erwähnt / Schloss 1527-28 zur Festung erweitert / um 1680 zum barocken Wohnturm aufgestockt / im 1. Stock Speisezimmer mit wertvollem Turmofen, einem Fayence-Kachelofen / in den Gangvitrinen kostbares Fayencegeschirr / im 2. Stock Prunksalon mit antiken Möbeln, Gemälden und Aubusson-Tapisserien / Rittersaal mit Deckengemälden sowie Schränken und Truhen aus der Barockzeit / im 3. Stock Empirezimmer sowie Glaskästen mit Uniformen und seltenen Waffen
    Seit 1950 Eigentum des Kantons Luzern / 1998 renoviert / eindrucksvoller Rosengarten, romantische Parkanlage / die Räume stehen für kulturelle und gesellschaftliche Begegnungen zur Verfügung
  • Schlosskapelle / erbaut 1597 / schöne Stuckarbeiten / Wandbild im Rokokostil von Karl Studer
  • Schlossmuseum mit Wohnmuseum und Kinderestrich / Lage: im Schloss Heidegg
  • Weinberg / Eigentum des Kantons Luzern
♦ Müswangen
  • Kirche Maria Himmelfahrt und 14 Nothelfer / erbaut 1608
  • Besinnungsweg Müswangen - Sulzerkreuz / 2001 erstellt / 8 Stelen aus Eichenholz mit Figuren
♦ Hämikon
  • Friedenskapelle Maria Friedenskönigin / erbaut 1950 / Marienstatue und Kreuzweg von Beat Gasser, Lungern / Reliefstatuen St. Katharina und St. Barbara

Hochdorf

  • Pfarrkirche / erbaut 1757 im Barockstil / Innenraum im Rokokostil / aussen dominierende Kirchentreppe / Totenkapelle von 1576 / spätgotisches Pfarrhaus mit Treppengibeln
  • Kirche reformiert
  • Ortsgeschichtliche Sammlung / im Schulhaus
  • Kulturzentrum Braui / Brauiplatz 5
  • Historische Seethalbahn / Remise Hochdorf unter Denkmalschutz

Hohenrain

  • Energiestadt
  • Pfarrkirche St. Johannes / erbaut 1965
  • Ordensburg / erbaut 1180 / mit einem hölzernen Obergaden gekrönten Wohnturm, Komturhaus, Moserhaus, Rundtum, Känzeli / Johanniterkirche im Barockstil / Johanniterkommende gegründet 1180 in der Zeit der Kreuzzüge / 1806 aufgehoben
  • Johanniterkirche (Alte Pfarrkirche) / Käsbissenturm 1550 / Kirchennaubau 1694 / Kanzel und Altäre 1774 / Figuren aus Stuckmarmor von Johann Baptist Babel
  • Kapelle 'Maria zum Schnee' / 1661 erstmals erwähnt / 1784 vergrössert und mit Rokokoaltar ergänzt / in Ibenmoos
  • Kapelle St. Johannes / erbaut 1813 in barockem Stil; 1957 renoviert / in Ottenhusen
♦ Kleinwangen
  • Pfarrkirche St. Georg / erbaut 1724; 1897 Umgestaltung: Kirchenschiff verlängert und zusätzlich mit Turm / Renovation 1979: neuer Altar und neue Orgel 
♦ Lieli
  • Kapelle St. Wendelin / erbaut um 1590
  • Burgruine 'Nünegg' / Burg hat 9eckigen Grundriss / 1386 von den Eidgenossen verwüstet
  • Horben / Spazier- und Wandergebiet

Horw

  • Pfarrkirche St. Katharina / erbaut 1813-19 / Umbau 1937-40 / die 3 Stuckmarmoraltäre und die Kanzel hat der Altarbauer Johann Josef Moosbrugger aus dem Bregenzerwald erstellt / das Hochaltarbild malte Kaspar Muos; dasjenige des linken Seitenaltars Kaspar Belliger, Ebikon / das rechte Altarbild und die Deckenfresken malte Xaver Heck, WIllisau / die Kreuzwegstationen sind von Alois Niederberger, Buochs
  • Bauernhaus Oberdorni / erbaut 1564 / Denkmalschutz
  • Villa Annemarie / erbaut in klassizistischem Stil um 1860 / reich ausgemalte Loggia
  • Villa Krämerstein mit Parkanlage / erbaut 1786 / historischer Landsitz / Umbau 1907 / Parkanlage öffentlich zugänglich
♦ Kastanienbaum
  • Villa Kreuzfluh / erbaut 1906 vom Architekten Jacques Gros, Zürich / burgartig von einer Mauer umschlossene Anlage mit Torbogen, Pförtnerhaus, Gewächshaus und Villa / auf einem zum See hin steil abfallenden Felsvorsprung stehend, unmittelbar neben der Schiffstation St. Niklausen
  • Hydrobiologisches Institut der Eidg. Technischen Hochschule (EAWAG) in Kastanienbaum
  • Schifflände (SGV)

Inwil

  • Stammburg der Freiherren von Eschenbach-Schnabelburg / ihr Herrschaftsgebiet reichte vom Albis bis ins Berner Oberland / nach der Ermordung König Albrechts fiel sie 1308 der Blutrache zum Opfer

Knutwil

  • Pfarrkirche St. Bartholomäus / erbaut 1821-31
  • Kapelle St. Erhard / Altar, Skulpturen und prächtige Glasfenster
  • Zehntenscheune / erbaut 1756; Renovation 1982 / Zeuge jener Zeit, als Knutwil unter der Herrschaft des Klosters St. Urban stand
  • Waldlehrpfad im Stockacher-Wald
  • Naturparadies Wolermoos
  • Höchi, Stockacher / Aussichtspunkt

Kriens

  • Pfarrkirche St. Gallus
  • Knochenstampfe beim Feldmühleschulhaus
  • Militärmuseum / seit 2006 / an der Schlundstrasse
  • Museum Bellpark / Forum für Geschichte, Fotografie und Kunst / in der Villa Florida
  • Helsana-Trail / Schulhaus Gabeldingen
  • Schloss Schauensee / erbaut im 13. Jh. / Burganlage mit Rundturm
  • TalstationLuftseilbahn Kriens - Fräkmüntegg
  • Talstation / Standseilbahn Kriens – Sonnenberg
♦ Hergiswald
  • Wallfahrtskapelle Maria Loreto / erbaut 1651-62 nach Plänen von Ludwig von Wyl in frühbarockem Stil, volkstümliche Sakralkunst / sie vereinigt 4 Kapellen, darunter freistehend hinter dem Hochaltar die Loretokapelle, eine detailgetreue Nachbildung der Casa Santa in Ancona / 1915-35 restauriert / frühere Einsiedelei
    Hochaltar von Hans Ulrich Räber / 324 Felder umfassende, mit Mariensymbolen bemalte Holztafeln an der Decke / Bilderhimmel mit dem Emblemzyklus an der Holzdecke und an der Emporebrüstung von Kaspar Meglinger / kunstvolle Portalarchitektur / Vierungstürmchen mit 3 Dachreitern / im Hergiswald
  • Hergiswaldbrücke / Holzbrücke erbaut 1792 / Länge 28 m

Luthern

  • Historischer Dorfkern
  • Pfarrkirche / erbaut 1752-81
  • Marien-Wallfahrtsort / Luthern Bad / geht auf die wundersame Heilung des gichtkranken Bauern Jakob Minder an Pfingsten 1581 zurück / die Muttergottes soll ihm im Traum erschienen sein und ihm geraten haben, hinter seinem Haus nach Wasser zu graben und darin zu baden / die Quelle plätschert heute noch; gebadet wird nicht mehr
  • Kappelle 14 Nothelfer / auf dem Heuberg
♦ Hofstatt
  • Begegnungshof / Mittler-Walsburg, Dorothea+Willy Peter-Portmann

Malters

  • Pfarrkirche St. Martin / erbaut 1832-39 von Fidel Obrist, Gansingen (AG) / Hauptaltar, Kreuzaltar, 2 Seitenaltäre, 3 Emporen, Orgel / Kirchturm 97,5 m hoch, 1935 neu aufgebaut / Renovation Kirche 1975-77 / Labyrinth beim Pfarrhausgarten
  • Wallfahrtskirche St. Jost in Blatten / erbaut 1391; später immer wieder umgebaut und erweitert / die Kirche birgt bedeutende Werke des Barock und Rokoko / um das Hauptschiff gruppieren sich der stark überhöhte Chor, 2 Seitenkapellen, das 2stöckige Beichthaus und die Sakristei / die Altäre der beiden Kapellen besitzen frühbarocke Schnitzfiguren (1648) von Hans Ulrich Räber, Luzern; nämlich die ’Vermählung Mariä’ und die ’Grablegung’ / barocker Hochaltar von Michael Hartmann, A-Wasserburg am Inn / bemerkenswert eine Pietà, eine berocke Plastik / an Wänden und Emporenbrüstung befindet sich ein 1640-41 von Kaspar Meglinger geschaffener Bilderzyklus von 27 Tafeln mit Darstellungen aus dem Leben des hl. Jost / Renovation 1959-61
  • Tscholi-Chäppeli / Bruder Klaus und St. Wendelin geweiht / 1386 erbaut; 1952 renoviert und erweitert
  • Enniger-Kapelle
  • Ennigerbrücke / Holzbrücke erbaut 2010 / Länge 41,6 m
  • Kapelle St. Ida / erbaut 1642 / im Hirzli (Hinterdorf)
  • Spitzhofkapelle / erbaut 16. Jh. durch das Franziskanerkloster Luzern / 2010 renoviert
  • Mirjamkirche / evangelisch-reformiert / erbaut 1914; erweitert 1965; renoviert 1974 (neue Orgel) und 1986 (Kirchenglocken)
  • Freischarengedenkstein / Denkmal für die 1845 gefallenen Freischärler
  • Villa All' Aria / im klassizistischen Stil erstellter Feudalbau / heute Eigentum der Gemeinde / Innen- und Aussenrenovation 1992 / Park öffentlich zugänglich
  • Labyrinth / Frühling - Herbst im Pfarrhausgarten
  • Hirschpark
  • Reservat Feld

Mauensee

  • Schloss Mauensee / erbaut 1608 von Schnyder von Wartensee / auf der Insel Mauensee
  • Mauensee Berg, Fälläsch, Kaltbach / Aussichtspunkte

Meggen

  • Kirche St. Pius / erbaut 1964-66 von Franz Füeg, Solothurn / fensterloser Kubus mit 4 identischen Aussenfassaden; streng funktional, verbindet traditionelle Elemente wie Marmor mit modernsten Techniken des Bauens / die lichtdurchlässigen 20-28 mm dicken Marmorplatten lassen den ganzen Kirchenraum in warmen Ockertönen erstrahlen
  • Kapelle 'Auf der Platten' / unserer lieben Frau geweiht / erbaut 1520; verschiedentlich renoviert
  • St. Magdalena-Kirche / erbaut 1776-77 / Bild des Hochaltars von Josef Keller, Allgäu / Bilder der Seitenaltäre (1868) von M.P. Deschwanden / Deckengemälde (1815) von Josef Messmer
  • St. Nikolaus-Kapelle / 1433 erstmals erwähnt / Patron der Schiffsleute und Matrosen / bei der Altstad
  • Englischer Friedhof mit Kapelle / idyllischer Waldfriedhof / seit 1974 im Besitz der Einwohnergemeinde / dient heute als ökumenischer Friedhof
  • Gemeindehaus / in den öffentlichen Räumen des Gemeindehauses wird Gegenwartskunst ausgestellt
  • Benzeholz / Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst / seit 2009 / Seestrasse
  • Fridolin-Hofer-Platz / Treffpunkt am See
  • Schifflände (SGV)
  • Aussichtspunkte / Tschädigen, Blossegg, Hochrüti, Schloss Meggenhorn
♦ Meggenhorn
  • Schloss Meggenhorn / erbaut 1886-70 nach dem Vorbild von Loire-Schlössern der Frührenaissance / das Schloss weist Elemente der Gotik und Renaissance auf: Treppengiebel, Loggien, Kanzeln, Erkertürmchen, Simse / Innenausstattung vorwiegend im Neurenaissancestil / Park mit Schlosskapelle im Stil der Neugotik / seit 1974 im Besitz der Gemeinde
  • Christusstatue beim Meggenhorn / 5,5 m hohe Figur, vom Bildhauer Josef Vetter erstellt / auf dem Uferweg Schloss Meggenhorn
  • Villa St. Charles Hall / erbaut 1921 in barockem Stil / Wände sind mit reichem Schnitz- und Stuckwerk / heute im Besitz einer Stiftung / regelmässig Konzerte und private Veranstaltungen / Park teilweise begehbar
  • Schloss Neu-Habsburg / einst Sitz der Habsburger, danach durch die Eidgenossen zerstört / heutiges Schloss um 1900 erbaut; im Privatbesitz
  • Schifflände (SGV)

Meierskappel

  • Pfarrkirche / erbaut 1276 / Chor stammt aus dem 13. Jh.; Turm von 1440 / Kirche seither in verschiedenen Renovationen erneuert und umgebaut
  • Lourdeskapelle / erbaut 1872 / mit Gedenktafel an die im Jahre 1847 im Gefecht bei Meierskappel Gefallenen
  • Dorfbrunnen / erinnert an den Heimatdichter Ignaz Kronenberg (1859-1937)
  • Werkgruppe mit fünf Bronze-Knäueln von Anton Egloff / vor dem Schulhaus Höfli / die Knäuel beinhalten die Themen Kosmos, Erde, Tier, Mensch und Maske
  • Hofgruppe Hinterspichten / Zeugen alter Bauernhandwerkskunst / Denkmalschutz
  • Freizeit Center White Line / Hellmühlestrasse 4
  • Naherholungsgebiet Chiemen

Menznau

♦ Geiss
  • Kirche St. Jakob

Mosen

Moosleerau

  • Surebrücke / Holzbrücke Länge 12,5 m

Neuenkirch

  • Kirche St. Ulrich / erbaut 1765 in spätbarockem Stil; 1939 vergrössert und umgebaut; renoviert 1993 / in Neuenkirch
  • Swissfarm Adventure / Chuchischür, Karin+André Wechsler-Zimmermann
  • Schloss Wartensee / erbaut 1317 / hatte die Aufsicht über den Seeverkehr zwischen Sursee und Sempach / im Sempacherkrieg zerstört / heutiger Bau stammt von 1524; 1991 renoviert / im Innenhof St. Jost-Kapelle / Schloss heute im Privatbesitz
  • Wasserfall / im Lippenrütiwald
♦ Hellbühl
  • Kirche St. Wendelin / erbaut 1832-37; 1964 vergrössert und renoviert
♦ Sempach Station
  • Kapelle St. Gallus / erbaut 17. Jh. in barockem Stil; renoviert 1988 / in Adelwil

Nottwil

  • Pfarrkirche St. Marien / erbaut 1868-71 in neugotischem Stil; mehrmals renoviert / 1990 neue Orgel
  • Flüsskapelle / erbaut 1678; renoviert 179; 1948 neu gebaut / 2 mächtige Linden vor der Kapelle prägen das Bild / Aussichtspunkt
  • Kapelle St. Margrethen / 1936 und 1991-93 renoviert / Denkmalschutz / im Weiler St. Margrethen
  • Mittler-Huprächtigen / stattliches, sehr schönes Bauernhaus / 1990 restauriert
  • Schloss Tannenfels / erbaut 13. Jh. / im Sempacherkrieg zerstört / 1688 von neuen Besitzern neu aufgebaut / 1912 kam ein Turm hinzu / heute im Privatbesitz / Aussichtspunkt
  • Helsana-Trail / Kantonsstrasse 46
  • Mühleweiher
  • Stockschürli / Aussichtspunkt

Oberkirch

  • Pfarrkirche St. Pankratius / erbaut 1966-68
  • Schönenbühlkapelle / der hl. Apollonia geweiht / 1835 erbaut; 1922-23 Innenrenovation; 1946 Aussenrenovation / Aussichtspunkt
  • Barbarakapelle / erbaut 17. Jh.
  • Surebrücke, auch Römerbrücke / alte Steinbrücke über die Sure im Zentrum von Oberkirch

Pfaffnau

  • Pfarrkirche St. Vinzenz / erbaut 1809-12 von der Baumeisterfamilie Purtschert im klassizistichen Stil / 1993-95 Aussen- und Innenrenovation / Deckengemälde im Mittelschiff von Xaver Hecht, Willisau / die schwarzen Stuckmarmoraltäre und die sattfarbenen Decken- und Altarbilder bilden einen architektonischen und farblichen Kontrast
♦ St. Urban
  • Zisterzienserkloster / Klostergründung 1194 von den Freiherren von Langenstein / 1195-1259 Bau der romanisch-gotischen Klosteranlage./ 1250-1375 Blütezeit / 1711 im Barockstil neu erbaut / die doppeltürmige Kirche mit monumentaler Schaufront besitzt einen reich mit Stuck verzierten weissen festlichen Innenraum / das weisse Stuckgewand verleiht dem freskenlosen Kirchenraum im Inneren eine feierliche, lichtvolle Stimmung / zahlreiche Altäre, Rokokokanzel / Chorgestühl aus der Barockzeit mit je 16 Hoch- und 10 Vordersitzen; es stellt eine aus Eiche und Nussbaum geschnitzte Bilderbibel dar / Orgel von Josef Bossard, Zug; 3 Manuale, 40 Register, >2'500 Pfeifen; 1993 restauriert / Bibliothek und Festsaal wurden 1721 zu prächtigen Räumen gestaltet
    1765 erbaute die Architektenfamilie Purtschert in Pfaffnau ein Rokokopalais als Sommersitz für die Äbte / heute Pfarrhaus

    Zur Tilgung der Bürgerkriegsschulden hob der Staat Luzern 1848 das Kloster auf / 1873 in eine Heil- und Pflegeanstalt umgewandelt / dabei wurde das Chorgestühl nach England verscherbelt / 1911 konnte es durch die Gottfried-Keller-Stiftung aus Schottland zurückgekauft werden
    Seit 1973 psychiatrische Klinik des Kantons Luzern im Konventgebäude der Klosteranlage / 1980 Bezug der Klinikbauten
  • Art St. Urban / Kunstzentrum im ehemaligen Kloster St. Urban

Rain

  • Kirche St. Jakob / erbaut 1853-54 in klassizistischem, barockem Stil von Wilhelm Keller
  • Totenkapelle
  • Brunnen / beim Gemeindehaus
  • Brunnen / beim Feldmattschulhaus
♦ Gundoldinge
  • Gedenkstätte
  • Weiher
♦ Underotige
  • Speicher

Reiden

  • Pfarrkirche St. Cäcilia
  • Kirche reformiert
  • Kirche neuapostolisch
  • Denkmal für Kardinal Dr. Benno Walter Gut / Angehöriger des Benediktiner-Ordens
  • Johanniter-Kommende / Erkennungszeichen ist das 8zinkige weisse Johanniterkreuz auf rotem Grund
  • Kunstsammlung / Geschenk des Basler Fotografen und Kunstfreundes Robert Spreng an seine Heimatgemeinde Reiden (1969) / 160 Ölbilder, Aquarelle, Collagen, Zeichnungen, Glasmalereien und Plastiken von 47 Künstlern des 20. Jh.
  • Hallen- und Freibad / Kleinfeld
  • Kapelle St. Anna / Reidermoos
♦ Langnau
  • Marienkirche
  • Dorfmuseum / entstanden aus einer Sammlung von Heinrich Häfliger
♦ Richenthal
  • Pfarrkirche
  • Kapelle Gut-Hirt
  • Kapelle / Unterfronthofen

Rickenbach

  • Pfarrkirche St. Margaretha / erbaut 1957-58 / markanter Turm aus dem 12. Jh.
  • Kloster der Dominikanerinnen / aus Rickenbach stammt die Gründerin der deutschen Ordensgemeinschaft: Mutter M. Cherubine Willimann, Taufnamen Josefa (1842-1914)
  • Heimatmuseum / Landwirtschaft, Handwerk und Gewerbe / im Spycher beim Gasthof Löwen
  • Jerusalemskreuz / doppelbalkiges Kreuz / auf dem Buttenberg
  • Erlebnisweg Stierenberg / 5 km; 2 h / Rundwanderung
  • Bauer Fritz / Diegenstal, Janine+Fritz Neuenschwander-Theiler
♦ Pfeffikon

Römerswil

  • Begegnungsplatz Fridolin Hofer / seit 2007 / Schriftsteller von Gedichten
  • Garten der Stille / Feengarten
  • Burgruine Oberrinach

Roggliswil

  • Kapelle St. Wendelin / erbaut 1555; renoviert 1692 / 1908 abgebrochen und durch neugotischen Bau ersetzt
  • Kapelle Muttergottes / Stichwald
  • Kapelle Zehntausend-Ritter / erbaut 1952 / die 1. Kapelle geht ins 17 Jh. zurück
  • Burg Roggliswil
  • Honigstein / Findling vom Rhonegletcher / Naturschutz

Romoos

  • Pfarrkirche Maria Magdalena / barocker Innenausbau
  • Köhlerei → Glimmen von Holz in einem Meiler zur Gewinnung von Holzkohle / Nebenerwerb für die Bauern / Köhlerausstellung und Köhlerweg
  • Zyberliland / Naturspielpark: Schlafen im Stroh, Naturbaden, Trekking
  • Goldwäscherei im Napfgebiet
  • Änziloch / Talkessel am Fusse der Stächelegg / Ursprung vieler Sagen
♦ Bramboden
  • Kirche St. Antonius / erbaut 1918-19

Root

  • Theaterbühne
  • Reussbrücke / erbaut 1989 / Im Volksmund: Kleine-Golden-Gate
  • Kreisel / Kunst im öffentlichen Raum / Metallkonstruktion 24,6 m hoch / erschaffen 2011 von Costas Varotsos / Technopark D4
  • Biotop im Hasliwald
  • Michaelskreuz / Naherholungsgebiet mit Aussicht / 795 müM

Rothenburg

  • Flecken / Dorfzentrum von Rothenburg
  • Rothbachbrücke / Holzbrücke erbaut 1715-17 / Länge 45,4 m / Heimatschutz
  • Altes Gemeindehaus
  • Spycher / 1712 datiert / typologische Besonderheit im Speicherbau / Denkmalschutz
  • Kapelle Rückringen
  • Event-Rothenburg / seit 2007 / im Okt / Chärnsmatt
♦ Bertiswil
  • Pfarrkirche / erstmals 1173 urkundlich erwähnt / erbaut 16. Jh. / mit Fresken des 16. Jh. / gotischer Käsbissenturm
  • Toni's Zoo / Holzhüsern

Ruswil

  • Energiestadt
  • Pfarrkirche St. Mauritius / 1782-89 erbaut von den Familien Singer und Purtschert in stilreinem Barock / schlossartiger Pfarrhof
  • Pfarrhaus / erbaut 17. Jh. mit Elementen der Gotik, Renaissance und Barock / 3geschossiger herrschaftlicher Bau / Kapitelsaal mit Kassettendecke von 1654
♦ Sigigen
  • Bauerhof Event / Oberamsig, Familie Toni Seeholzer

Schenkon

  • Kirche Namen Jesu
  • Kapelle St. Antonius
  • Kapelle Apollonia / erbaut 18.Jh. / mit gotischer Pietà aus Holz / im Oberdorf
  • Kapelle von Tann / dem hl. Karl Borromäus geweiht / erbaut 1638 / Aussichtspunkt
  • Isleren, Chäseriwald / Aussichtspunkte

Schongau

  • Pfarrkirche St. Ulrich / erbaut 1922-25 in neubarockem Stil; renoviert 2007 / in Mettmenschongau
  • Wallfahrtskirche St. Maria und St. Ulrich (Alte Pfarrkirche) / 1036 erstmals erwähnt / erbaut in den Ruinen einer römischen Villa; die 2. Bauperiode fällt in die spätgotische Zeit um 1500 / in Oberschongau
  • Bauernhaus / Familienstiftung Moos
  • Berner Spycher
  • Alte Steinmühle / erbaut 1036 / im Areal des Erlebnisparkes Schongi-Land, Mettmen
  • Kapelle St. Agatha / erbaut 1804-07 / Statuen von St. Dorothea und St. Verena / in Rüdikon
  • Naturschutzgebiet Gitzitobel / stilles Waldtal zwischen Schongau, Müswangen und Aesch / Eigentum der Pro Natura Luzern / frei zugänglich; markierte Wege nicht verlassen

Schötz

  • Pfarrkirche / erbaut 1875-79 / Kirchturm Höhe 70 m
  • Kapelle St. Mauritius / erbaut 1660-62; renoviert 1990
  • Bauernhaus Buttenberg / 1. Hälfte 18. Jh. / überdimensionaler Holzbau mit 33 Zimmern und zierlichen Vordächern
  • Spycher / erbaut 1733
  • Museum zur Ronmühle / Spycher
  • Wiggertaler Museum / seit 1937 / neben der Kirche
  • Luthernweg (Besinnungsweg) / Weg entlang der Luthern; mit Grotte
  • Planetenweg / Schötz - der Wigger entlang - Willisau
  • Weg am Wasser / Lernpfad entlang der Wigger
  • Mösliweiher
  • Wauwilermoos / Naherholungsgebiet
♦ Ohmstal
  • Waldmattbrücke / Holzbrücke erbaut 2010 / Länge 13 m

Schüpfheim

  • Pfarrkirche / Deckengemälde über der Orgelempore von Jean Danner
  • Entlebucherhaus / Entlebucher Museum: Wohnen, Handwerk, Brauchtum
  • Eysteg / Holzbrücke erbaut 1837; renoviert 1989 / Länge 20,5 m

Schwarzenberg

  • Pfarrkirche St. Wendelin / erbaut 1832-34
  • Marienkapelle / erbaut 1517 im Barockstil; mehrmals renoviert und vergrössert / im Eigenthal; 15 min vom Rest. Hammer entfernt
  • Forrenmoos / Birken- und Bergföhren-Hochmoor

Sempach

  • Historisches Städtchen / Gründungsstädtchen der Habsburger um 1220 als Zwischenstation auf dem Weg zum Gotthard und als Bollwerk gegen die Feinde ihrer Grossmachtpläne / teilweise noch gut ersichtliche und erhaltene Stadtmauer / bis 1806 stand die westliche Häuserzeile unmittelbar am Wasser
  • Hexenturm / erbaut 13. Jh. / Turm an der südöstlichen Ecke der Stadt / Pultdach / im Originalzustand
  • Luzernertor / erbaut 16. Jh. / südlicher Zugang zur alten Stadt / im 17. Jh. Einbau einer Stadtuhr / 1911 Fresko an der Front von Seraphin Weingartner
  • Ochsentor oder Surseetor / nördlicher Zugang zur alten Stadt / 1865 abgebrochen / 1985 rekonstruiert
  • Pfarrkirche St. Stefan / 1831 geweiht / klassizistischer Bau von Händli, Kopp / Altäre und Kanzel von Johann und Josef Moosbrugger / Altargemälde von Franz Menteler, Zug und J. Troxler / an der Fassade Figuren der Hl. Familie von Josef Amberg von 1850 / Innenrenovation 1969 / Aussenrenovation 2000
  • Gedenksäule / Gedenken an die Schlacht von Sempach 1386 / vor der Pfarrkirche
  • Alter Pfarrhof / turmartiger Bau an der Ostmauer der Stadt / Renovation 1954 / heute Eigentum der Korporationsgemeinde Sempach
  • Kaplanei / erbaut 1797 in spätbarockem Stil / Renovationen 1958, 1988
  • Alte Pfarrkirche St. Martin / erbaut um 1000 in romanisch-gotischem Stil / im 13. Jh. erweitert; Chorneubau 1583 / Kirche mit gotischen Fresken; in Gold gefasste Schreinaltäre / gotischer Käsbissenturm / auf Kirchbühl, über dem Sempachersee
  • Rathaus / erbaut 1474 als Riegelhaus / gotischer Saal mit Kabinettsscheiben (Standesscheiben) von 1621 von Jakob Wägmann
  • Rathausbrunnen / 1555 errichtet
  • Löwendenkmal / 1886 vom Bildhauer Urs Eggenschwiler, Zürich / zur 500Jahr Feier der Schlacht bei Sempach zu Ehren von Petermann von Gundoldingen und Winkelried errichtet (Fertigstellung 1888)
  • Zehntenscheune / erbaut zwischen 14.-16. Jh. / Zehntenspeicher des Stiftes St. Leodegar in Luzern / seit 1810 Eigentum der Stadtge­meinde Sempach
  • Sust / erbaut um 1720 / nach Aufhebung der Binnenzölle als öffentliches Waschhaus verwendet / heute Galerie
  • Schlachtkapelle St. Jakob / erbaut 1472-73 / mehrere Male renoviert und umgestaltet / erinnert an die Schlacht bei Sempach vom 9. Juli 1386 gegen ein habsburgisches Ritterheer unter Herzog Leopold III. / im Innern Altäre vom 17. Jh. / grosses Schlachtfresko (1551) von Manuel, Wägmann, Balmer / Wappen gefallener Ritter und Namenliste der Eidgenossen
  • Winkelriedstein / erstellt 1864 / Denkmal für Arnold Winkelried
  • Kreuzkapelle / erbaut 1628-29 in nachgotischem Stil / seither mehrere Male renoviert und verändert / Altäre aus der 2. Hälfte des 17. Jh. / Pestheiligtum: als 1628 gegen 100 Personen der Pest zum Opfer fielen, haben Rat und Bürger den Neubau einer bestehenden Kapelle auf freiem Feld gelobt / ausserhalb der Stadt an der Rainerstrasse
  • Heimatmuseum / in der Tuchlaube des Rathauses
  • Teddybärenmuseum / Stadtstrasse 29
  • Vogelwarte
  • Steinibühlweiher

Sursee

  • Historisches Städtchen / Gründungsstadt der Kyburger zur Sicherung des Gotthardweges um 1200 / Städtchen mehrfach von Bränden heimgesucht / letztmals 1743
  • Pfarrkirche St. Georg / erbaut 1640 von Jakob Berger im Renaissancestil / Krypta mit reichem Kirchenschatz
  • Kapuzinerkloster / beherbergt ein Museum zur Geschichte des Ordens in der Schweiz
  • Kirche reformiert
  • Wallfahrtskirche St. Georg / erbaut 1657 im Spätrenaissancestil / reich bemalte Decke / geschnitzte, figurenreiche Barockaltäre von Hans Wilhelm Tüfel, Sursee / bei Mariazell, über dem Sempachersee
  • Rathaus / erbaut 1539-46 in spätgotischem Stil / Treppenturm und Treppengiebeln / einziger noch erhaltener Pranger in der Schweiz aus dem 17. Jh.
  • Marienbrunnen / in der Oberstadt
  • Hexenturm / erbaut 1682
  • Untertor / erbaut 1674
  • Schützenhaus / Riegelbau beim Untertor / Sammlung von Hieb- und Stichwaffen
  • Murihof / Barockstil / barocker Festsaal
  • St. Urbanhof / erbaut im 16. Jh. / einst Amtshof des Zisterzienserklosters St. Urban
  • Haus des Schultheissen Schnyder von Wartensee / erbaut 1631 / heute Haus Beck, mit reicher Steinmetzarbeit an der zierlichen Renaissance Fassade
  • Schützenhaus / mit Waffensammlung
  • Heimatmuseum / im St. Urbanhof
  • Kirchenschatz Sursee / Theaterstrasse 2
  • Museum der Kapuzinerprovinz / Geuenseestrasse 2a
  • Waffensammlung / im Schützenhaus
  • Kleintheater Somhuus / seit 1979 / Harnischgasse  
  • Kulturwerk 118 / seit 1998 / Sappeurstrasse, Industrie
  • Stadttheater / Theaterstrasse 5
  • Gansabhauet / an Martini am 11.11.

Triengen

  • Triengen besteht aus den Ortsteilen: Kulmerau, Triengen, Wilihof, Winikon
  • Energiestadt
  • Pfarrkirche
  • Kirche, mazedonisch-orthodox / dem hl. Naum von Ohrid geweiht / 2007-10 im traditionellen Stil erbaut / kreuzförmiger Grundriss mit kubischen Formen, gestuftes Dach mit Kuppel / frei stehender Glockenturm / Gislerstrasse 9, an der Nahtstelle von Arbeitszone, Wohngebiet und Wiesen 
  • Chäppeli / Wellnau
  • Dorfschulhaus
  • Uelihuus
  • Sportflugplatz Flying-Ranch
  • Aussichtsspunkte / Wilihof, Gschweich, Hinterberg Winikon 
♦ Kulmerau
  • Kapelle
  • Aussichtspunkt / Resi

Ufhusen

  • Pfarrkirche St. Johannes / Denkmalschutz

Vitznau

  • Pfarrkirche Hl. Hieronymus / erbaut 1839-43; mehrmals renoviert und neu bestückt (Orgel, Glocken)
  • Regionalmuseum / Geschichte, Brauchtum und Gewerbe, Rigi-Bahnen, Schifffahrt / Zihlstrasse 1
  • Helsana-Trail / Bahnhofplatz
  • Seepromenade
  • Schifflände (SGV)
  • Historische Schiffstation / erbaut 1912
  • Talstation Vitznau-Rigi-Bahn (VRB) / 1871 eröffnet / seit 1992 zusammen mit der Arth-Rigi-Bahn (ARB) bildet sie die Gesellschaft Rigi-Bahnen AG (RB)

Wauwil

  • Naherholungsgebiet Wauwilermoos
  • Pfahlbauten / Wauwilermoos
  • Archäologischer Lehrpfad
  • Aussichtspunkt / Wauwilerberg

Weggis

  • Kirche St. Maria
  • Helsana-Trail / Röhrlistrasse 22
  • Seepromenade
  • Schifflände (SGV) / Weggis, Hertenstein
  • Chestenenweid
  • Hügelkapelle Eggisbühl
  • Talstation Seilbahn Vitznau-Rigi-Kaltbad
♦ Rigi-Kaltbad
  • Rigi-Kaltbad / Eine Sage erzählt, dass zur Zeit des Kaisers Albrecht von Österreich - anfangs des 14. Jh. - drei fromme Schwestern sich in diese Wildnis zurückgezogen haben, um gewalttätigen Vögten, die sie entführen wollten, zu entfliehen / sie haben dort ein heiliges Leben geführt / nach dem Tod der letzten der drei Schwestern ist nach der Legende eine Quelle mit heilendem Wasser entsprungen / viele Menschen suchten Heilung, in dem sie im kalten Wasser badeten, welches in einen Trog geleitet wurde / daher der Name Kaltbad
  • Felsenkapelle St. Michael / erbaut Mitte 16. Jh. / 1585 geweiht / Neubau 1779 durch Architekt Jakob Singer
  • Bergkirche reformiert / 1962-63 erbaut
  • Mineralbad & Spa / seit 2012
  • Felsentor

Werthenstein

  • Werthenstein besteht aus den Ortsteilen: Schachen, Werthenstein, Wolhusen-Markt
  • Franziskanerkloster / über eine steile Strasse erreichbar, auf einem vorspringenden Felsriegel stehend / die Kirche ist nach den Engelsvisionen eines Goldwäschers um 1520 und späteren Wunderheiligen im 16. Jh. zum Wallfahrtsort geworden
  • Wallfahrtskirche ’Unserer Lieben Frau’ / erbaut 1608-13 / im Inneren des 1schiffigen Langhauses und im Chor Fresken in bestem Renaissancestil / 1620-21 wurden 2 pavillonartige Eingangskapellen in gotisch-barockem Stil an die Hauptfront angefügt / in beiden sind reich geschnitzte Renaissancealtäre / beide mit rotem Haubendach und Fischblasen-Masswerkfenstern / Barockaltar erbaut unter dem Einfluss des bayerischen Architekten Dominikus Zimmermann / 1630 übernahmen die Franziskaner die Klosteranlage / Einrichtung eines Renaissance-Kreuzganges / Arkadenhalle aus fein proportionierten toskanischen Säulen bestehend / gleichmässige Arkaden mit fein profilierten Rundbogen / 1636 nach einem Modell von Niklaus Geisler gebaut / von Caspar Meglinger und später von Joseph Reinhard mit Fresken ausgemalt / 1692 barocker Glockenturm
  • Dorfbrücke / Holzbrücke erbaut 1983 / Länge 40 m
  • Wasserfall / Sulzigtobel

Wikon

  • Schloss Marienburg / öffentliche Aussichtsterrasse / der rechte Flügel wird von der Klostergemeinschaft der Benediktinerinnen bewohnt
  • Spycher Lanz / restauriert / für Apéros oder kleine Ausstellungen zu mieten
  • Spiel- und Grillplatz

Willisau

  • Historisches Städtchen / 1278 gegründet / mehrmals von Bränden heimgesucht / nach dem letzten Stadtbrand von 1704 wieder aufgebaut
  • Städtchen mit 2 Toren (Türmen)
    Das Obertor wurde beim Stadtbrand von 1471 zerstört / 1547 neu errichtet
    Das Untertor wurde 1980 nach alten Vorlagen wieder aufgebaut / der letzte Untertorbau (wegen seiner Uhr auch als Zeitturm), wurde 1854 wegen Baufälligkeit abgebrochen
  • Drei Stadtbrunnen im Innenhof der Stadtmauer / um 1600 in der seltenen Form eines Siebenecks gebaut / in den 1950er Jahren wurden die 3 baufälligen Brunnen abgebrochen und nach alten Massen neu erstellt / die Bronzefiguren auf den Brunnensäulen sind von den beiden Luzerner Künstlern Rolf Brem (Kirchenpatron Paulus) und Franco Annoni (Madonna mit Kind) sowie vom Zürcher Eugen Häfelfinger (Kirchenpatron Petrus) geschaffen
  • Rathaus / nach dem letzten Stadtbrand um 1720 erbaut
  • Spittelgass / ein stattliches Gebäude, das frühere Spital (Spittel) / 1996-97 umfassend renoviert / die alten Einzelzellen im Dachgeschoss blieben erhalten
  • Stadtmühle / links vom Pfarrhaus / das seinerzeit benützte Wasserrad ist noch immer eingebaut / seit 1999 im Besitz der Albert-Köchlin-Stiftung
  • Pfarrkirche St. Peter und Paul / erbaut 1810 im klassizistischen Stil nach Plänen des Kirchenbauers Josef Purtschert von Pfaffnau / Deckenfresken und Altarbilder stammen vom Willisauer Kunstmaler Xaver Hecht / die Deckenstukkaturen schuf Johann Josef Moosbrugger / beachstenswert sind die holzgeschnitzten Plastiken der 12 Apostel / der spätromanische Glockenturm stammt aus dem Anfang des 13. Jh. / auf den Nebenaltären sind die Schutzpatrone Crispin (Schuhmacherzunft), Eligius (Zunft der Hufschmiede) und Severin (Weberzunft) aufgestellten / Renovation 1994-97
  • Heiligenblut-Kapelle / 1674 neu erbaut / starke Formen der Renaissance mit offener toskanischer Vorhalle / die 3 hölzernen Frühbarockaltäre entstanden wenige Jahre später / 8 Oelgemälde mit der Heilig-Blut-Legende schmücken die Wände / die mit biblischen Szenen bemalte Holzdecke wurde 1854 eingesetzt / 70 Bilder von Anton Amberg, Dagmersellen stellen vor allem biblische Szenen, die Apostel und die Nebenpatrone der Kapelle dar
  • Kapelle St. Niklaus auf dem Berg / sie gehörte zu einer Burg im Mittelalter / bei der Zerstörung der Burganlage 1386 blieb sie verschont / im Türmchen hängt die älteste Glocke des Kantons Luzern aus dem Ende des 12. Jh. / im Innern verschiedene Wandmalereien / 1497 erste Erneuerung; 1655 Umgestaltung; Renovation 1975-76
  • Archäologiekeller / beim 1471 erbauten Kirchherrenhaus
  • Flaschenmuseum / Käppelimatt
  • Goldwaschmuseum / Hasenburgstrasse 1
  • Musikinstrumentensammlung / Am Viehmarkt 1
  • Stadtmühle / Regionales Kulturzentrum / Müligass 7
  • Rathausbühne / Hauptgasse 7
  • Theatergesellschaft / seit 1804
  • Ostergau / Naturschutzgebiet östlich Willisau / Landschaft mit vielen Weihern, durch intensiven Torfabbau während der beiden Weltkriege entstanden
  • Ruine Hasenburg
  • Landvogteischloss / erbaut 1690-95 / mit barockem Stuck verzierte Räume / prächtiges Stuckdekor, das Täferwerk und die Malereien / die Stuckaturen im Gerichtssaal schufen die beiden Luganeser Künstler Augusto Giacomo und Pietro Neurone
  • Kapelle Bruder-Klaus / erbaut 1944 / in Schülen
  • Kapelle St. Jakob / 1949 neu errichtet / Lage: Bösegg
  • Wildpark 

Wolhusen

  • Kirche
  • Totenkapelle / erbaut 1661
  • Beinhaus Kapelle / erbaut 1661 / Totentanz Wandbilder
  • Badbrücke / Holzbrücke erbaut 2007 / Länge 33 m
  • Schloss Tannenfels
  • Tropenhaus / seit 2010 / Tropenhaus-Shop / Lage: Hiltenberg
    Über 120 exotische Nutzpflanzen, Gewürze und Früchte / 5 Themeninseln vermitteln den Umgang mit Ernährung, Nachhaltigkeit und tropischen Erzeugnissen / diese Erzeugnisse kommen im integrierten Restaurant Mahoi auf den Teller, kombiniert mit einheimischen Gerichten
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